Krimispannung von Karl Gitterle mit Schnee von morgen

Der Oberländer Autor Karl Gitterle hat mit dem Titel „Der Schnee von morgen“ kürzlich seinen zweiten Tirol-Krimi vorgestellt.
© Wenzel

Landeck, Zams – War das eine Eintagsfliege? – Mit dieser Frage sah sich Karl Gitterle aus der Reserve gelockt, nachdem er 2019 seinen Roman-Erstling (Titel „Zweiter Anlauf“) vorgelegt hatte. Also aktivierte er abermals Notebook und kreatives Hirnschmalz, um Handlungsstränge zu einem weiteren Roman im Genre Tirol-Krimi zu verknüpfen.

„Schreiben ist noch mühsamer als malen“, verriet der vielseitige Kulturschaffende kürzlich in der Zammer Bücherei. Dort trat er den Beweis an, dass er keine Eintagsfliege produziert hatte. Mit dem Titel „Der Schnee von morgen“ ist dem 63-jährigen Oberländer abermals ein erstaunlicher Wurf gelungen. Neben Tirol ist diesmal auch Wien ein Schauplatz des kriminellen Geschehens. „Die Hauptfiguren sind ältere Damen, darunter Frau Lotte, die sich wöchentlich zum Tarockspiel treffen“, verrät Gitterle. Meist ist es Frau Lotte, die in der Runde plötzlich Vorschläge macht, wie diverse Probleme gelöst werden könnten. Dann kommt ein Visionär ins Spiel, dem bei einem Überfall wichtige Formeln und Anleitungen für Schneefall in den Tiroler Bergen abhandengekommen sind. Der Schneefall soll auch bei Plusgraden möglich und machbar sein. (hwe)

Tirol-Krimi Karl Gitterle: „Der Schnee von morgen“, Verlag Innsalz, 215 Seiten, 19,90 Euro.


Kommentieren


Schlagworte