Für Tirols Gemeinden wird es heuer eng: Steueraufkommen massiv eingebrochen

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Die Gemeinden müssen den Gürtel ganz eng schnallen.
© Tiroler Tageszeitung

Innsbruck – Es ist keine Überraschung, doch für die Gemeinden wird es heuer finanziell besonders eng. Deshalb hat das Land wegen Corona ein Gemeindepaket in der Höhe von 70 Millionen Euro geschnürt. Denn auch der Anteil an den Bundessteuern ist in den ersten sechs Monaten des heurigen Jahres massiv eingebrochen.

So verzeichneten die 279 Tiroler Gemeinden im Juni ein Minus bei den so genanten Abgabenertragsanteilen von 17 Millionen Euro. Allein bei den Einkommens- und Vermögenssteuern betrug das Minus 10,5 Mio. Euro. Die Umsatzsteuer ist um 6,1 Mio. Euro eingebrochen.

Zu Jahresbeginn sprudelten die Steuereinnhamen noch, aber nach dem Corona-bedingten Lockdown ging es steil bergab. Insgesamt liegt der Anteil der Bundessteuern im ersten Halbjahr 2020 mit 7,6 Mio. Euro hinter den Einnahmen im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Zusätzlich zur Konjunkturbelebung in den Gemeinden stellt das Land den Kommunen zusätzliche finanzielle Mittel in der Höhe von 2,3 Mio. Euro für die Ortskernrevitalisierung zur Verfügung. (pn)

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