Monet lockt knapp 110.000 Besucher ins Museum Barberini

Trotz fast zweimonatiger Corona-Pause haben knapp 110.000 Besucher die Ausstellung mit über 100 Werken von Claude Monet im Museum Barberini in Potsdam besucht. Das teilte das Museum in Brandenburg zum Abschluss der Schau „Monet. Orte“ am Sonntag mit.

Die Ausstellung war nach Angaben des Museums die bisher größte dem Künstler gewidmete Retrospektive in Deutschland. Sie sollte ursprünglich von Ende Februar bis 1. Juni zu sehen sein. Dann aber kam die Corona-Pandemie - das Museum schloss bis 5. Mai. Danach konnte die Schau unter Hygieneauflagen wieder besucht werden und wurde verlängert, um die Pause wettzumachen. Eintrittskarten waren nur im Internet erhältlich. Der Besuch - mit Maske - wurde auf zwei Stunden begrenzt. So konnten weniger Gäste kommen als ohne Pandemie. Die Tickets waren oft schnell vergriffen.

Das Museum ging in der Ausstellung Orten nach, die den französischen Maler Claude Monet (1840-1926) inspirierten. In der Schau waren 110 Werke des Impressionisten über drei Etagen zu sehen und nach Orten sortiert, die Monet besuchte. Die Schau wurde in Zusammenarbeit mit dem Denver Art Museum organisiert.

Wer keine Gelegenheit hatte, sich die Ausstellung anzusehen, kann sich freuen: Ab 7. September sind 34 Gemälde von Monet dauerhaft in einer Sammlung von Stifter und SAP-Mitgründer Hasso Plattner zu sehen. Auch Werke von Auguste Renoir und Camille Pissarro sollen zu sehen sein.

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