Thöni stockt weiter auf: 50 Zusatz-Jobs ab sofort

Die Thöni Industriebetriebe haben die Kurzarbeit beendet. Der Personalstand soll im laufenden Geschäftsjahr von 800 auf 900 erhöht werden.

Hightech-Produktion in Tirol: Über 50 Mio. Autos fahren bereits mit Alu-Komponenten von Thöni.
© THÖNI INDUSTRIEBETRIEBE GMBH

Von Alois Vahrner

Telfs, Pfaffenhofen – Wegen des Corona-Lockdowns hatte auch Thöni im Frühjahr Kurzarbeit angemeldet, seit Anfang Juli wird aber wieder voll gearbeitet, sagt Geschäftsführer Helmut Thöni gegenüber der TT. Besonders im Bereich der hochwertigen Aluminiumkomponenten – unter anderem für die Automobil-, Möbel- und Bauindustrie – laufe die Produktion wieder auf Hochtouren.

Mit der letzten Herbst erfolgten Inbetriebnahme des neuen, hochautomatisierten Werkes in Pfaffenhofen (mehr als 230 Meter lang und 18 Meter hoch) für 75 Mio. Euro seien die Kapazitäten und technischen Möglichkeiten enorm erweitert worden, so Thöni. Angesichts des schwierigen wirtschaftlichen Umfelds fahre man „auf Sicht“, trotzdem gehe man optimistisch in die Zukunft. Die Auftragslage im Automotive-Bereich (macht etwa ein Viertel des Umsatzvolumens aus, beliefert werden praktisch alle deutschen Premiumhersteller) sei sehr gut. Daher werde man in Pfaffenhofen sukzessive eine zweite und dritte Schicht hochfahren. Im Gegensatz zu vielen anderen Unternehmen will Thöni daher jetzt kurzfristig in einem ersten Schritt um 50 Arbeitsplätze für technische Fachkräfte aufstocken, und zwar neben anzulernenden Produktionskräften vor allem für technisch ausgebildete Fachkräfte in den Bereichen CNC, Elektrotechnik und Instandhaltung. Bislang sei die Suche am Tiroler Arbeitsmarkt sehr schwierig gewesen, das dürfte sich jetzt krisenbedingt geändert haben.

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