Mikrobiologin Daniela Weiskopf: „Viren haben mich immer fasziniert“

Die Kematerin Daniela Weiskopf untersucht am renommierten La Jolla Institute for Immunology in den USA, wie das Immunsystem auf das Coronavirus anspringt.

Die Arbeitsgruppe von Daniela Weiskopf hat eine Methode entwickelt, die zeigt, welche Teile des Coronavirus vom Immunsystem erkannt werden.
© LJI

Frau Dr. Weiskopf, wie sind Sie zur Forschung am Coronavirus gekommen?

Daniela Weiskopf: Ich habe mich in meinem Doktoratsstudium am Institut für Alternsforschung in Innsbruck damit beschäftigt, was mit dem Immunsystem passiert, wenn es altert, und mich schon damals für die T-Zellen – weiße Blutkörperchen – interessiert. Als Postdoc in San Diego habe ich mich mit Viren und T-Zellen beschäftigt und dann mit dem Dengue-Fieber, Zika, Chikungunya – also mit Viren, die von Moskitos übertragen werden. Viren haben mich immer fasziniert. Als dann Corona kam, konnten wir schnell reagieren, weil wir schon alle Methoden im Labor hatten, die Infrastruktur war schon da.

Was haben Sie genau untersucht?

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