Beim letzten Wacker-Heimspiel laufen die Neuen im Tivoli ein

Torjäger Ronivaldo und Verteidiger Darijo Grujcic, die beiden Neuverpflichtungen des FC Wacker, spielen morgen gegen ihren künftigen Arbeitgeber.

Wacker-Verteidiger Alexander Joppich trifft morgen im Tivoli-Stadion gegen Lustenau auf seinen künftigen Teamkollegen Ronivaldo.
© gepa

Von Wolfgang Müller

Innsbruck – Wenn morgen um 20.30 Uhr das letzte Heimspiel des FC Wacker angepfiffen wird, dann laufen bei den Lustenauern zwei Profis auf, die im neuen Spieljahr im schwarzgrünen Dress kicken, der 33-jährige Brasilianer Ronivaldo im Sturm und der 21-jährige Darijo Grujcic in der Verteidigung. Die beiden wollen bis zum Schluss alles für die Austria geben, Trainer Tamas Tiefenbach sieht daher keine Veranlassung, seine Stammspieler im Tivoli nicht einzusetzen. Schließlich geht es für beide Clubs im Saisonfinale um keine wichtige Tabellenentscheidung mehr. Ganz im Gegensatz zu Austria Klagenfurt und Ried, die sich noch um den Aufstieg matchen.

Coach Thomas Grumser sitzt das letzte Mal im Tivoli auf der FCW-Trainerbank, seine Jungs wollen den 14. Saisonsieg einfahren und eine ohnehin passable Saison mit einem starken Saisonfinale krönen. In der letzten Runde spielen die Tiroler bekanntlich beim Tabellenführer Austria Klagenfurt. Parallel zum sportlichen Teil in der zweiten Liga laufen beim FC Wacker die Planungen für die kommende Saison. „Wir sind voll im Plan, machen uns jetzt keinen Stress, weil wir gut aufgestellt sind“, zieht FCW-Sportchef Alfred Hörtnagl zufrieden eine Transferzwischenbilanz. Mit Ronivaldo wurde der in dieser Saison schmerzlich vermisste „Knipser“ verpflichtet, der Deutsch-Italiener Fabio Viteritti soll ebenfalls die Offensivabteilung verstärken. Darijo Grujcic ist als zusätzliche Stabilität im Abwehrzentrum angedacht. „Damit haben wir drei Wunschspieler verpflichtet. Jetzt geht es darum, den Kader noch zu komplettieren“, so Hörtnagl, der damit noch zwei Transferbewegungen im Auge hat.

Ein variabler Seitenspieler für den Sturm steht noch auf der Wunschliste. Dann wäre das Feldspielerkontingent für den neuen Cheftrainer Daniel Bierofka komplett. Zudem muss man sich nach dem Verletzungspech von Lukas Wedl (Kreuzbandriss) und Alexander Eckmayr (Bauchmuskelriss) auf dem Transfermarkt auch nach einem Tormann umsehen.

TT-ePaper gratis testen und eines von drei E-Bikes gewinnen

Die Zeitung kostenlos digital abrufen, das Testabo endet nach 4 Wochen automatisch.

Jetzt mitmachen
TT ePaper

Kommentieren


Schlagworte