Solide Bilanz: Stadtwerke Imst investierten 2,4 Millionen Euro

2019 lieferte Stadtwerke-Direktor Thomas Huber erneut eine solide Bilanz mit einem Jahresüberschuss von 830.000 Euro ab. Quasi „nebenbe­i“ wurden 1,3 Millionen Euro an Darlehen getilgt und 2,4 Millionen Euro investiert.

Stadtwerke-Direktor Thomas Huber kann die Produktionsleistung aller Kraftwerke in Echtzeit auf dem Computer oder am Handy verfolgen.
© Parth

Von Thomas Parth

Imst – Bislang war nur das Jahr 2012 produktiver, was die Stromerzeugung der stadteigenen Kraftwerke in Imst betrifft. 2019 lieferte Stadtwerke-Direktor Thomas Huber erneut eine solide Bilanz mit einem Jahresüberschuss von 830.000 Euro ab. Quasi „nebenbe­i“ wurden 1,3 Millionen Euro an Darlehen getilgt und 2,4 Millionen Euro investiert.

„Für uns liegt die oberste Priorität darin, dass alle unsere Kraftwerke tipptopp funktionieren und auf dem neuesten Stand der Technik gehalten werden“, bricht Huber u. a. eine Lanze für seine Mitarbeiter. „Die Elektriker sind heiß umkämpft. Wir bilden selbst Lehrlinge aus, heuer haben wir zwei aufgenommen und halten über ein Fortbildungsprogramm das Niveau hoch. Nicht zuletzt wollen wir unseren Mitarbeitern einen sicheren und interessanten Arbeitsplatz und Perspektiven bieten.“

Die Abgänge im Verkaufsgeschäft seien zwar Thema, doch strecke man sich auch hier zur Decke. „Wir stehen hier im Preiskampf mit Diskontern und Online-Anbietern, doch unsere Beratungsleistungen und das Service ohne lange Warteschleife werden von vielen Stammkunden hoch geschätzt“, so Huber. Im heurigen Jahr liege man durch die laufend verregnete Schneedecke in Sachen Produktion teils um 20 % über dem Vorjahr. „Der gut laufenden Stromerzeugung steht der internationale Strommarkt gegenüber. Durch Corona ging der Strombedarf großer Abnehmer stark zurück, was den Strompreis drückte“, rechnet Huber vor.

Was das CNI, das Kabelnetz, betrifft, so halten die Stadtwerke die Versorgung von Tarrenz, Imst, Imsterberg, Mils und allen Gemeinden des Pitztals hoch. „Hier können wir auf gute Steigerungsraten sowohl im Bereich Internet als auch TV verweisen. Das 5G-Netz ist zwar auch bei uns Thema, doch bis es so weit ist, sind unsere Lichtwellenleiter (LWL, Anm.) auf Vordermann. Kommt dann der 5G-Mast, soll er über unser LWL laufen“, sieht Huber auch dieser Entwicklung gelassen entgegen. GR Christian Linser dankte jüngst im Gemeinderat für die solide Arbeit der Stadtwerke.


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