Neues Kochbuch aus Schwaz soll Partnerstädte verbinden

BM Hans Lintner, StR Viktoria Gruber und Ersatz-GR Karl Hamberger sind begeistert von den Rezepten.
© Fankhauser

Schwaz – Man vermengt verschiedene Kulturen in einer Schüssel, gibt eine Prise Zusammenhalt und eine Handvoll Gemeinsamkeiten dazu. Dann alles gut durchkneten. Bevor’s ans Eingemachte geht, gießt man noch einen Schuss Freundschaft dazu und schon hat man ein Rezept für eine ganz besondere Partnerschaft. Nämlich jene zwischen verschiedensten Städten in Europa. Denn mit einem neuen Kochbuch will Schwaz die Verbindung zu seinen Partnerstädten außerhalb Österreichs stärken.

Im Tippeler werden Kaspressknödel nach Schwazer Rezept gekocht.
© Fankhauser

Neun Städte, neun Gerichte – von gefüllten Kohlblättern, einer Gerstsuppe bis hin zu Roast Beef mit gerösteten Kartoffeln und Gemüse hält das „Kochbuch der Partnerstädte“ einige Schmankerln bereit. „Wir haben uns überlegt, wie man eine solche Partnerschaft auch am besten in die Bevölkerung tragen kann, und da entstand im Ausschuss die Idee eines Kochbuchs“, sagt der Schwazer Bürgermeister Hans Lintner. Für StR Viktoria Gruber, die auch den Ausschuss für Äußere Beziehungen leitet, verbindet Essen sehr: „Zu den unterschiedlichen Kulturen und Brauchtum gehört auch das Essen und Trinken. Daher pflegen wir bei unseren Besuchen in den Partnerstädten oder, wenn sie bei uns sind, auch immer einen kulinarischen Austausch.“

Im Kochbuch vertreten sind die Partnerstädte Trient, East Grinstead, Verbania, Bourg de Péage, Mindelheim, Sant Feliu de Guíxols, Satu Mare und Tramin. „Jede Stadt hat uns ein Hauptgericht, eine Nachspeise und ein Getränk geschickt, das typisch für die Region ist. Wir haben dann alles in einem Buch zusammengetragen“, sagt Gruber. Für Schwaz haben die heimischen Bäuerinnen ein Rezept für Tiroler Kaspressknödel beigesteuert. Zudem kann man als Dessert ein „Falsches Spiegelei“ nachbacken und einen Holunderblütensirup machen.

Die Rezepte werden derzeit noch ins Englische, Spanische, Französische, Rumänische und Italienische übersetzt. „Und dann den Partnerstädten digital zur Verfügung gestellt“, sagt Gruber. In Schwaz hat man die deutschsprachige Ausgabe bereits gedruckt und gebunden in der Schatzkammer zum Verkauf bereitgestellt. „So kann jeder ein Teil der Städtepartnerschaft werden“, sagt Gruber. (emf)

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