Kritik von NEOS und Grüne an neuem Verein zum Schutz der Almwirtschaft

Grüne und NEOS zeigen sich irritiert über den neuen Verein, dessen zentrales Ziel die Senkung des Wolf-Schutzstatus ist.

Innsbruck – Man gewinne den Eindruck, dass manche lieber mit der Flinte hantieren, statt den Hausverstand walten zu lassen, meint der grüne Landwirtschaftssprecher LA Georg Kaltschmid zum jüngst aus der Taufe gehobenen Verein zum Schutz und Erhalt der Land- und Almwirtschaft in Tirol. Dessen zentrales Ziel ist die Senkung des Wolf-Schutzstatus. „Statt gegen den Wolf einseitig zu kampagnisieren, sollte der Bauernbund besser seine Energie dafür aufwenden, den Herdenschutz in Tirol voranzutreiben. Denn da ist bisher wenig bis nichts passiert“, so Kaltschmid.

Verwundert über den Verein zeigen sich auch die NEOS. „Offensichtlich sind die ÖVP-Granden nun doch aufgewacht und haben unseren Vorschlag zur Senkung des Schutzstatus des Wolfes abgekupfert. Dieses ganze Schauspiel hätte es aber nicht gebraucht, wenn man Anfang Juli im Landtag Einstimmigkeit erzielt hätte“, meint LA Andreas Leitgeb. Er fordert neben einem Wolfsmanagement die Einbindung der Bevölkerung. (TT)

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