Wirbelsturm „Hanna“ hinterließ Verwüstung in Texas

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Wirbelsturm „Hanna“ hat an der texanischen Küste Strommasten umgerissen, Dächer abgedeckt und Lastwagen umgeworfen. Mehr als 280.000 Haushalte waren am Sonntag zeitweilig ohne Strom. Das Nationale Hurrikan-Zentrum warnte vor weiteren schweren Regenfällen und Sturzfluten bis in den Montag hinein. Es wird nicht erwartet, dass „Hanna“ die Öl- und Erdgas-Förderung im Golf von Mexiko beeinträchtigt.

Unterdessen bewegt sich Hurrikan „Douglas“ weiter auf Hawaii zu. Das Auge des Wirbelsturms befand sich am Sonntagabend (Montagfrüh MESZ) 105 Kilometer ost-nordöstlich von Honolulu, der Hauptstadt Hawaiis. Mit Windgeschwindigkeiten von 140 Kilometern pro Stunde zog der Sturm langsam in west-nordwestliche Richtung weiter.

Über größere Schäden ist nichts bekannt. Für die zum US-Staat Hawaii gehörenden Insel Maui, Kauai und Oahu wurden Hurrikan-Warnungen ausgegeben. Die Behörden warnten vor heftigen Stürmen, starker Brandung und großen Niederschlagsmengen. Zwar werde sich der Sturm innerhalb der nächsten 48 Stunden allmählich abschwächen, teilte das Hurrikan-Zentrum mit. Doch werde „Douglas“ beim Erreichen des Landes auf Hawaii weiter Hurrikan-Stärke haben.


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