„Coding4Kids“ in Kitzbühel: Spiele selber programmieren

Klaus Lackner, Lehrer Frank Küpers und Mario Eckmaier (v. r.) mit den Teilnehmern des Coding4Kids in der WK Kitzbühel.
© Michael Mader

Von Michael Mader

Kitzbühel – Die eigenen Spiele selber programmieren können, das scheint der Traum vieler zu sein. Auch in der vierten Auflage von „Coding4Kids“ erfreut sich die Initiative größter Beliebtheit. Fachleute als Trainer zeigen aber auch, wie man mit coolen Ideen interaktive sowie multimediale Anwendungen plant und umsetzt. „Heuer nehmen tirolweit rund 500 Kinder teil“, sagt Initiator Mario Eckmaier, der gestern zum Bezirksstart in die Wirtschaftskammer Kitzbühel gekommen war. „Die Teilnahme ist kostenfrei möglich, da es viele ehrenamtliche Unterstützer gibt, um unsere Kinder auf die digitale Zukunft bestmöglich vorzubereiten. Kosten entstehen lediglich durch die Bezahlung des Mittagessens, das in der Wirtschaftskammer Kitzbühel sogar angeliefert wird. Selbst die Vortragenden erhalten nur eine Art Anerkennungslohn“, weiß Eckmaier. So wie in Kitzbühel etwa Hak-Lehrer Frank Küpers.

Bereits seit der Gründung kommt Unterstützung von der Tiroler Wirtschaftskammer, die sowohl die Räume als auch das nötige Equipment zur Verfügung stellt. Unterstützung kommt aber auch vom Land Tirol und vom Wifi Tirol.

„Digitale Basisausbildung ist eine wesentliche Säule für die jungen Menschen von heute – und gleichzeitig wichtig für den gesamten Standort Tirol. Wir leisten als Wirtschaftskammer sehr gerne einen Beitrag, damit die Kids im Bezirk Kitzbühel sich spielerisch mit der Digitalisierung auseinandersetzen können. Der Spaß sollte dabei auch nicht zu kurz kommen“, sagt Kitzbühels Wirtschaftskammerobmann Klaus Lackner.

Für den zweiten Kurs in Kitzbühel von 10. bis 14. August sind für Kinder zwischen 10 und 14 Jahren noch Plätze frei. Ebenso für Kurse in anderen Orten. Anmeldung und weitere Informationen gibt es im Internet unter www.coding4kids.at.

Eckmaier: „Gleichzeitig ist das natürlich auch eine sinnvolle Sommerbetreuung. Programmieren ist wie das Erlernen einer Fremdsprache. Unser Ziel ist es, dass sich so viele Tiroler Kinder wie möglich mit diesem Thema auseinandersetzen.“ Es sei einfach schön, wenn man sehe, wie die Kinder mit Freude dabei sind. „Ich behaupte jetzt einmal, dass 99 Prozent Spaß daran haben. Wir wollen nicht, dass jeder Programmierer wird, aber es ist gut, wenn jeder ein Grundwissen mitbekommt. Und wenn die Kinder schon fragen, wann die Mittagspause aus ist, damit sie weiterprogrammieren können, ist das ein schönes Zeichen“, sagt Eckmaier, der sich nie träumen hätte lassen, dass die Initiative so ein Erfolg werden würde.


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