„Mountain Film City Innsbruck“: Das Hollywood der Alpen

Die Outdoorfilmer in und rund um Innsbruck genießen einen weltweit guten Ruf – nur daheim fehlt es an Wertschätzung. Mit Gründung der „Mountain Film City Innsbruck“ soll sich das ändern.

Die Outdoorfilmer in und rund um Innsbruck genießen einen weltweit guten Ruf.

Matthias Christler

Wenn sich drei Extremsportler von einem Zeppelin auf einen Berggipfel abseilen, staunen die Zuseher. Nicht wissend, dass die Kamera von einem Innsbrucker (Johannes Aitzetmüller) bedient und das Video von Innsbruckern (Lensecape) produziert wurde. Wenn die Bergrettung mit einem Video über das Verhalten am Berg in Corona-Zeiten aufklärt, schauen Alpinisten interessiert hin. Nicht wissend, dass eine Innsbrucker Produktionsfirma (Whiteroom Productions) das in der Tiroler Landeshauptstadt gedreht hat. Und wenn Millionen von Indern den Bollywood-Streifen Tiger Zinda Hai anschmachten, ahnen sie nicht, dass ein Innsbrucker (Hanno Mackowitz) für die Kameraführung bei den Skiszenen in Praxmar und im Kühtai verantwortlich war.

Die Tiroler Filmschaffenden, allen voran die Outdoor-Filmer in und rund um Innsbruck, haben in den vergangenen 20 Jahren viel geleistet. Begonnen haben die meisten Filmemacher mit dem Dreh von Freeride-Videos. In der Szene genießen die Innsbrucker einen fabelhaften Ruf, außerhalb muss man sich erst einen Namen machen. Und das hat Manfred Pascher, u. a. Organisator vom Filmfest St. Anton, übernommen und den Verein „Mountain Film City Innsbruck“ ins Leben gerufen.

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