Debatte um Bilanz der Flüchtlingsgesellschaft

➤ Über die Bilanz der Flüchtlingsgesellschaft Tiroler Soziale Dienste wurd­e in den vergangenen Wochen heftig diskutiert. Intern wie extern. Schließlich liegt sie noch nicht vor. In der Vorwoche übten deshalb die Oppositionsparteien FPÖ, Liste Fritz und NEOS heftige Kritik. Gestern kam es daher zu einem Gespräch mit Sozial­referentin Gabriele Fischer (Grüne). Sie wehrte sich gegen Vorwürfe und meinte, dass die Bilanz bereits fertig sei, aber wegen der Corona-Krise noch nicht dem Aufsichtsrat vorgelegt werden konnte. Intern soll am Donnersta­g in der Flüchtlingsgesellschaft über das Budget und die finanzielle Situation geredet werden.

➤ Ums Geld geht es auch in Südtirol. Deutlich mehr als 900 Millionen Eur­o: So viel haben die Folgen der Covid-19-Pandemie das Land Südtirol bisher gekostet. Die Summ­e setzt sich aus Mindereinnahmen von 543,5 und Mehrausgaben von 370,3 Millionen Euro zusammen. Für das Jahr 2021 rechnet das Land Südtirol zum heutigen Stand bereits mit weiteren Covid-19-Kosten von rund 600 Millionen Euro. „Diese Summe haben wir derzeit bereitgestellt, sie wird aber noch steigen“, betont Landeshauptmann Arno Kompatsche­r.

➤ Als befremdlich bezeichnet VP-LA Alois Margreite­r, dass die Tiroler Exekutive aus den Medien von den geplanten Corona-­Tests der bayerischen Staatsregierung an den Autobahn-Grenzübergängen erfahren muss. Bayern müsse die Tiroler Behörden umgehend über die Details der Pläne informieren, fordert er. (pn)

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