Das passiert, wenn andere schlafen: Drei TT-Zustellerinnen erzählen

Morgens, zwischen zwei und sechs, da werden die Zeitungszusteller Zeugen manch lustiger und skurriler Begebenheit. Drei TT-Zustellerinnen erzählen von frühem Weckerklingeln, sturen Eseln, textilfreien Männern und falschen Taxis.

Zeitungszusteller sind früh unterwegs. Sie liefern die Zeitung und so manche Geschichte.
© Foto TT/Rudy De Moor

Von Nicole Strozzi

Der Wecker klingelt bei Christine Schweinberger um halb drei Uhr Früh. Wenn sich andere noch einmal in ihrem Bett umdrehen und sogar der Hahn zum Krähen noch zu müde ist, heißt es für die Gerlosbergerin aufstehen. Seit 16 Jahren bringt die 63-Jährige die Tiroler Tageszeitung im Raum Zillertal zu den Abonennten, je nach Gebiet zwischen drei und fünf Uhr morgens. „Im Bett ist es immer nett“, lacht die Gebietsassistentin. „Doch wenn ich auf bin, bin ich auf, dann ist es egal, wie früh es ist.“ Früher sei sie keine Frühaufsteherin gewesen, verrät die 63-Jährige, aber jetzt genießt sie die Ruhe, die Natur und die frische Luft am Morgen. Mit einer Thermoskanne voll Kaffee macht sich die Zillertalerin auf den Weg, stellt das Auto zwischendurch ab, geht zu ein paar Häusern zu Fuß. Die Adressen hat sie im Kopf.

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