Wolfsrisse: Bauern klagen über dramatische Folgen

Die Almbetreiber fordern vom Land Tirol eine rasche Lösung. Ein Einzäunen der 500 Almen im Bezirk Kitzbühel sei aber nicht möglich.

Nun geht auch im Unterland die Angst vor dem Wolf um, die Landwirte fordern eine Lösung.
© iStockphoto

Von Harald Angerer

Kössen – Es ist ein ruhiges, beschauliches Platzerl oberhalb von Kössen. Auf der Naringalm wirk alles ganz friedlich, doch die Ruhe täuscht. Denn seit einiger Zeit macht ein Wolf die Flächen um die Alm unsicher, inzwischen hat er schon 24 Schafe auf der Alm getötet. Nicht nur den beiden Almbesitzern, Leonhard Mühlberger und Anton Dagn, reicht es jetzt. „Beim letzten Mal hat er insgesamt 14 Tiere gerissen und weitere schwer verletzt. Eines ist hinter der Alm gestanden mit einem Loch im Körper, welches ihm der Wolf herausgerissen hatte. Das hat mit Tierschutz nichts mehr zu tun“, sagt Mühlberger gestern Vormittag bei einem Lokalaugenschein auf der Naringalm.

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