Alte Musik und junge Künstler auf den Plätzen

Das Ensemble „Opia“ überrascht mit Liedern und Tänzen aus Renaissance und Barock.
© Maria Otter

Innsbruck – Festwochen für alle – das trifft diesen August besonders zu, da die Innsbrucker Festwochen der Alten Musik sich reduziert inhaltsreich geben, aber umso mehr jedermann teilhaben lassen. Es gibt gratis viel zu entdecken und zu genießen.

Wenn im Zeughaus heute Freitag – siehe obenstehenden Beitrag – der Kultursommer startet, ist das erste „Concerto mobile“ mit eingebunden. Nur dafür sind Tickets erforderlich, für alle weiteren Konzerte im Zeughaus vor Kinobeginn vergibt das Treibhaus Zählkarten. „Concerto mobile“ wird von jungen Interpreten mit Gesängen und Tänzen aus Renaissance und Barock untertags durch Innsbruck getragen, man begegnet ihnen bei der Annasäule und dem Haus der Musik, im Waltherpark, beim Café Central, im Hofgarten und beim Alpenzoo. Aufgeboten sind die Combo CAM, die Ensembles Opia, I Zeffirelli und Concerto Foscari.

Die Lunchkonzerte um 13 Uhr im Hofgarten-Pavillon sind besonders begehrt. Das Fabridoen Ensemble wird am 14. August einen Strauß aus frankoflämischen Chansons der Renaissance überreichen. Felix Gutschi, Blockflöte, und Olga Watts, Cembalo, widmen sich am 21. August Musik der Barockzeit und sogar einem heutigen Zeitgenossen.

Das Schloss ruft! Und heuer gleich zweimal, am 8. und 15. August, wenn Musiker, Artisten und weitere Künstler das Ambraser Schlossfest beleben. Und auch die „Musik im Gottesdienst“ (15. Jesuitenkirche, 23. Stift Stams) verdient mit ihren sorgfältig konzipierten Programmen Aufmerksamkeit. In der Werkstatt Claudia Unterkoflers erfahren Erwachsene (13., 16.8.) und Kinder (14., 21.8.) gegen einen kleinen Unkostenbeitrag, wie eine Geige gebaut wird. (u.st.)

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