Zwist um Hochwasserschutz: „Inn ist Problem von ganz Tirol“

Bürgerinitiativen im Unterland orten in puncto Hochwasserschutz Versagen und Sturheit in der Tiroler Politik. Sie fordern einmal mehr die Überarbeitung der Schutzbau-Pläne.

Im August 2005 wurde ein ganzer Stadtteil in Wörgl vom Inn überschwemmt. 200 Wohnhäuser und 30 Firmen (darunter die Spar-Zentrale, rechts) mussten evakuiert werden.
© Land Tirol

Von Jasmine Hrdina

Wörgl – Man werde ignoriert, erhalte keine Antworten auf Anfragen, externe Gutachten würden nicht anerkannt und Ortschaften gegeneinander ausgespielt. So lautete gestern der Vorwurf der in Wörgl versammelten Bürgerinitiativen für den Hochwasserschutz. Vertreter waren aus Thaur, Schwaz, Strass i. Z. und Radfeld angereist, um ihrem Unmut über die Tiroler Landesregierung und Behörden einmal mehr Luft zu machen. Die Kritikpunkte sind innauf- und -abwärts seit Jahren dieselben – allen voran steht die Forderung nach Rückhaltebecken in den Tiroler Seitentälern. Nicht zuletzt, um das Ausmaß der benötigten Retentionsflächen entlang des Inns verkleinern zu können (die TT berichtete mehrmals).

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