Swarovski: Gewerkschaft befürchtet Ende der Kristallproduktion in Wattens

Gewerkschaftsbund (ÖGB) kämpft noch um den Erhalt der Arbeitsplätze in Wattens und fordert 150 Millionen Euro für sozial verträgliche Lösung.

Die Swarovski Kristallwelten sind aufwändig gestaltet, derzeit von den internationalen Designern Alexander McQueen und Tord Boontje. In die Fabrikshallen wurde dagegen wenig investiert.
© Swarovski Kristallwelten

Von Verena Langegger

Innsbruck – „Ich bin sauer auf die Geschäftsführung von Swarovski“, sagt der Tiroler ÖGB-Vorsitzende Philip Wohlgemuth. Die Zahl der Mitarbeiter, die das Tiroler Traditionsunternehmen abbauen wird, habe sich vergangene Woche quasi stündlich erhöht. Erst sei von 200 Personen die Rede gewesen, mittlerweile sollen 1800 Mitarbeiter ihre Arbeitsplätze verlieren. „Welche Teile der Produktion am Standort Wattens eingespart werden sollen, ist aber noch nicht klar“, sagt Wohlgemuth. Gegeben habe es lediglich einen „lapidaren Aushang“ der Geschäftsführung, besonders zynisch findet Wohlgemuth den letzten Satz, wonach das Unternehmen „Kraft aus der schwierigen Situation schöpfen werde“.

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