Mehr als 67.000 neue Coronavirus-Fälle in den USA

In den USA steigt die Zahl der Coronavirus-Infizierten weiter stark. Einer Reuters-Umfrage zufolge wurden am Donnerstag 67.783 Infektionen bestätigt, womit die Gesamtzahl der Fälle 4,51 Millionen beträgt. Demnach starben am Donnerstag 1183 Personen nach einer Ansteckung. Die Zahl der Coronatoten wuchs somit auf 152.383. In China meldeten die Behörden indes am Freitag 127 Neuinfektionen.

In Brasilien registrieren die Behörden 57.837 neue Coronavirus-Fälle. In den vergangenen 24 Stunden seien zudem 1.129 Menschen an der Infektion gestorben, teilte das Gesundheitsministerium mit. In Brasilien haben sich über 2,6 Millionen Menschen mit dem Virus angesteckt, über 91.000 sind der Infektion erlegen.

Bei den Neuinfektionen in China handelte es sich um den höchsten Wert seit März. 112 der 127 Fälle wurden in der nordwestlichen Region Xinjiang registriert, teilen die Gesundheitsbehörden mit.

Auch das bisher von der Pandemie weitgehend verschonte Vietnam verbuchte am Freitag einen Rekordwert. Innerhalb eines Tages seien wegen eines Ausbruchs in der Stadt Danang 45 Coronafälle hinzugekommen, teilte das Gesundheitsministerium des kommunistischen Landes mit. Damit gebe es seit dem neuerlichen Ausbruch 93 Infektionen. Das Nachbarland Chinas hält bisher bei insgesamt 509 Infektionen. Coronatoten gab es bisher keinen.

TT-ePaper gratis testen und eines von drei E-Bikes gewinnen

Die Zeitung kostenlos digital abrufen, das Testabo endet nach 4 Wochen automatisch.

Jetzt mitmachen
TT ePaper

Die Zahl der Corona-Todesopfer in Indien stieg unterdessen auf mehr als 35.000 gestiegen - damit hat das Land laut einer Statistik der Nachrichtenagentur AFP nun weltweit die fünft meisten Todesfälle. Innerhalb von 24 Stunden seien 779 Menschen an oder mit Covid-19 gestorben, teilte das Gesundheitsministerium am Freitag mit. Die Gesamtzahl der Todesfälle sei damit auf 35.747 gestiegen. Damit starben in Indien nun mehr Menschen an den Folgen einer Corona-Infektion als in Italien - wobei in Indien als zweitbevölkerungsreichstem Land der Welt deutlich mehr Menschen leben. Nur in den USA, Brasilien, Mexiko und Großbritannien starben mehr Menschen an oder mit Covid-19 als in Indien.

Wegen der ebenfalls verstärkten Ausbreitung des Coronavirus im Norden Englands führte die britische Regierung in einigen Regionen wieder strengere Kontaktbeschränkungen ein. Ab Mitternacht dürfen sich dort Mitglieder verschiedener Haushalte nicht mehr in Innenräumen treffen, wie der Minister ankündigte. Ein „sofortiges Handeln“ sei für die Sicherheit der Menschen notwendig.

Hancock führte die verstärkte Ausbreitung des Virus auf Nachlässigkeit bei der Einhaltung der Abstandsregeln zurück. Die Regierung handle „schweren Herzens“, schrieb der Minister weiter. „Aber wir können einen Anstieg von Covid-Fällen in ganz Europa sehen und sind entschlossen, alles Nötige zu tun, um die Menschen zu schützen.“

Auch die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) 870 neue Corona-Infektionen innerhalb eines Tages. Damit bleiben die täglichen Fallzahlen weiterhin auf einem hohen Niveau. Seit Beginn der Corona-Krise haben sich somit mindestens 208.698 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus SARS-CoV-2 infiziert, wie das RKI am Freitagmorgen im Internet meldete (Datenstand 31.7., 0.00 Uhr). Am Donnerstag hatte die Zahl der täglich registrierten Neuinfektionen bei 902 gelegen und einen neuen Höchststand für Juli markiert.


Kommentieren


Schlagworte