TBC-Seuchenbekämpfung auf die lange Bank geschoben

Trotz TBC-Rotwildverordnung ab 1. Mai hat der Berufsjäger in einem betroffenen Außerferner Gebiet erst am 30. September erstes Stück Rotwild erlegt.

In den TBC-Seuchengebieten im Lechtal wurden die Abschusspläne zuletzt deutlich verfehlt.
© APA (dpa)

Von Peter Nindler

Innsbruck, Reutte – Nicht erst seit dem behördlich angeordneten Reduktionsgatter in Kaisers, in dem im Februar 34 Stück Rotwild erlegt wurden, gehen die Wogen rund um die Bekämpfung der Rotwild-TBC hoch. In den besonders betroffenen Seuchengebieten im Außerfern wie Lechtal 1 oder Lechtal Mitte betrugen die Abschussquoten trotz Seuchenverordnung von 2013 bis 2018 lediglich zwischen 51 und 69 Prozent. 2019 nur 78 Prozent.

Die dortigen Jagdverantwortlichen machen hingegen das Land für die nicht zu erfüllenden Abschusspläne verantwortlich. Weil gar nicht so viel Rotwild vorhanden sei. Das versuchten sie zuletzt mit einem Gutachten der bayerischen Wildbiologin Christine Miller zu belegen.

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