70 Millionen Euro gegen massiven Einnahmenentfall in Tirol

Von Jänner bis August sind u. a. die Anteile der Tiroler Kommunen an den Bundessteuern (Ertragsanteile) um 46,66 Millionen eingebrochen.

Landeshauptmann Günther Platter im Gespräch mit den Bürgermeistern aus dem Wipp- und Stubaital.
© Angerer

Innsbruck – Nach der Bewältigung der gesundheitlichen Corona-Krise hat LH Günther Platter (VP) jetzt alle 36 Planungsverbände besucht, um sich einen Überblick über die wirtschaftlichen und finanziellen Herausforderungen in den Gemeinden zu verschaffen. Von Jänner bis August sind u. a. die Anteile der Tiroler Kommunen an den Bundessteuern (Ertragsanteile) um 46,66 Millionen eingebrochen.

Deshalb waren die Gemeindefinanzen bei den Treffen auch ein zentrales Thema, weil die Corona- Krise laut Platter nicht nur für das Land, sondern zugleich auch für die Gemeinden eine sehr herausfordernde Situation darstellt. „Dass wir als Land rasch reagiert und ein Gemeindepaket in Höhe von 70 Millionen Euro geschnürt haben, wurde von den Bürgermeistern wohlwollend aufgenommen.“ Immerhin seien die Gemeinden ein wichtiger Konjunkturmotor. „Insbesondere in schwierigen Zeiten ist es Aufgabe der öffentlichen Hand, zu investieren und existenzsichernde Ausgaben zu tätigen“, betont der Landeshauptmann.

Trotz der schwierigen Zeit herrsche dennoch Optimismus vor, zollt Günther Platter den Bürgermeistern großes Lob: „Als Landesregierung versuchen wir zu helfen, wo es geht. Auch die Bürgermeister lassen sich von dieser Krise nicht unterkriegen, sondern packen tatkräftig an. Ich bin überzeugt, dass es uns gelingen wird, das Land gemeinsam aus der Krise zu führen.“ (pn)

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