WSG Swarovski Tirol: Rückkehr nach 31 Tagen Pause

Toplitsch, Neurauter, Hager und Buchacher (v. l.) fanden Gefallen am Auftakt.
© Michael Kristen

Wattens – Noch weiß man bei der WSG Swarovski Tirol nicht, ob die Zukunft nun erste oder zweite Liga heißt. Aber beim Auftakt am Dienstag ließen sich die Akteure davon nicht beeindrucken.

WSG-Coach Thomas Silberberger lässt seinen kritischen Blick übers Feld schweifen.
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Nach ersten Corona-Testungen und dem Ausfassen der Ausrüstung (neuer Partner) ging es bereits auf dem Rasen zur Sache, Vertragslose wie Bruno Soares, Florian Rieder oder Julian Gölles trainierten Seite an Seite mit Leuten wie Kelvin Yeboah oder Florian Toplitsch, die für beide Ligen ein aufrechtes Vertragsverhältnis hätten.

Auch Test- und Perspektivspieler durften sich beweisen, der Spaß kam nicht zu kurz. Auf der Westseite der Sportanlage wird weiter eifrig gebaut, im September könnte das neue Trainingsareal eingeweiht werden. (TT)

Auch die Tiroler planen den Abflug

Der SV Mattersburg kämpft weiter um den Fortbestand des Clubs. Am Mittwochabend (18 Uhr) muss auf einer Hauptversammlung den 240 Mitgliedern der Fahrplan für die Zukunft präsentiert werden. Dabei liegt es vor allem am zweiten Vizepräsidenten und Langzeit-Funktionär Hans-Georg Deischler, im Hintergrund alle Hebel in Bewegung zu setzen.

Denn es zählt jede Sekund­e: Schon am Donnerstag bzw. Freitag soll der Senat 5 die Entscheidung treffen, ob der SVM in der ersten Liga bleibt. Um den Fortbestand des Clubs im Profifußball zu sichern, braucht es allerdings Geld – und das gibt’s wohl nur in Form eines Großinvestors. Gerüchte um den US-amerikanischen Barnsley-Besitzer Chien Lee und einen ungarischen Medienunternehmer verdichteten sich jedoch bis jetzt nicht.

Liga-Vorstand Christian Ebenbauer ist pessimistisch: „Ich kann es mir kaum vorstellen. Es ist noch nicht einmal bekannt, welche und wie viele Malversationen es von der Commerzialbank in Zusammenhang mit dem Verein gegeben hat“, sagte er zum Kurier. „Wie soll es da in so kurzer Zeit gelingen, alle Sicherheiten für eine ganze Saison zu gewährleisten?“

Sportlich steht der Club nach dem Abgang von Franz Ponweiser ohne Trainer und Sportdirektor da. Laut Vereinigung der Fußballer (VdF) haben nur knapp über zehn Spieler einen gültigen Vertrag beim SVM. Auch die Tiroler sollen den Abflug planen: Mich­i Lercher verhandelt angeblich mit Ried, Andi Kuen mit Sturm Graz.


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