„Eine Katastrophe“: Ausflügler im Brandenberger Tal bringen Fass zum Überlaufen

Der (krisenbedingte) Massenansturm auf das Brandenberger Tal zeigt Grenzen auf: bei den Nerven der Bewohner, aber auch bei den Handlungsmöglichkeiten von Bergwacht und Co. Lösungen gibt es nur ansatzweise.

Mit zurückgelassenem Müll nach Grillereien kämpft man entlang der Brandenberger Ache seit Jahren. Heuer ist es besonders schlimm.
© Gschwentner

Von Jasmine Hrdina

Brandenberg – Irgendwann reicht’s. Den Brandenbergern eh schon lang, aber am vergangenen Wochenende ist die Lage entlang der Brandenberger Ache völlig eskaliert. BM Hannes Neuhauser berichtet von 20 Lagerfeuern auf zwei Kilometern, gestohlenem Holz, Wildcampierern, morgendlichen Duschvorgängen samt Shampoo und Seife in der Ache, verbrannten Matratzen und sonstigen Hinterlassenschaften. Die Straßen waren zugeparkt, Hütten- und Landwirte, Anwohner, Lieferanten oder Einsatzfahrzeuge taten sich schwer, überhaupt durchzukommen.

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