4500 Zuhörer genossen Outreach-Auftakt daheim

Benjamin Schmid (l.) und Andreas Martin Hofmeir sorgten mit Violine und Tuba für eine einzigartige Musik-Kombi in Schwaz
© Eva-Maria Fankhauser

Schwaz – Von der sonst so ausgelassenen und gemütlichen Atmosphäre des Outreach Festivals in Schwaz war am Auftaktabend zu Beginn nicht ganz so viel zu spüren. Alle trugen eine Maske, es wurde Abstand gehalten, leise geflüstert, sich zurückgehalten. Doch als die Scheinwerfer die Bühne erhellten und die ersten Töne erklangen, löste sich auch die vermeintliche Anspannung im Saal.

Drei Musikgruppen standen zugleich auf der Bühne, wechselten sich mit ihren Stücken ab. „Diese drei Bands eint eines: Sie alle haben ihre eigen­e Sprache entwickelt. Das macht den Jazz aus“, sagte Initiator und Tiroler Jazzmusiker Franz Hackl junior. Und diese eigene Sprache, diese besondere Form der Musik, die bekamen die rund 120 Zuhörer im SZentrum nicht nur zu hören, sondern auch zu spüren. So mancher Besucher ging mit den Klängen mit, wippte mit dem Körper in die Töne hinein, genoss die Stimmung.

Den Auftakt machten Benjamin Schmid und Andreas Martin Hofmeir von Hoch/Tiefbau GmbH. Sie rissen das Publikum mit ihrer einzigartigen Kombi aus Tuba und Violine mit. Zwei scheinbar unvereinbare Instrumente, die besser harmonisierten, als man glauben möchte. Jubelrufe und jede Menge Applaus ernteten aber auch Woody Black 4. Sie brachten die Zuhörer zum Staunen, was man aus vier Klarinetten so alles hervorbringen kann. Mit eingangs mystischen Klängen zog Led Bib das Publikum in seinen Bann. Vor allem die gesangliche Komponente gab dem Auftritt eine besondere Nuance.

Neben den Besuchern im Saal sahen und hörten rund 4500 Musikfans über den Live-Stream zu. (emf)


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