Imster WK wird effizient und kein Prunkbau

Die Bezirksstelle der Wirtschaftskammer Tirol in Imst wird abgerissen und neu aufgebaut. Baustart soll nächstes Jahr im Sommer sein.
© Parth

Imst – Die Imster Bezirks­stelle der Wirtschaftskammer hat bereits 50 Jahre auf dem Buckel und ist damit, zumindest von der Gebäudesubstanz, die älteste Tirols. Darum haben sich der Imster WK-Obmann Josef Huber und das Team mit WK-Bezirksstellenleiterin Elena Bremberger seit gut vier Jahren Gedanken über die Immobilie gemacht. Analysen haben gezeigt, dass zwar der Standort ideal, aber ein Umbau nicht möglich ist. „Wir bleiben hier“, stellt Huber unmissverständlich klar: „Ein Neubau ist auch ein wichtiges Signal für die Stadt.“

Verkehrstechnisch ist der Standort leicht erreichbar und befindet sich in der Nähe von Stadtamt, Bezirkshauptmannschaft und diversen Fortbildungseinrichtungen. „Die Schulen sind, speziell für das Wifi, wichtige Partner“, zeigt Elena Bremberger auf: „Die Zusammenarbeit wird über die Imster Bezirksgrenzen reichen und auch Landeck inkludieren. Wie das neue Wifi-Bildungszentrum für das Oberland heißen soll, steht noch nicht fest.“

WK-Imst-Obmann Huber zeigt sich offen, was die aktuell laufende Ideenfindung anbelangt: „Eine grüne Fassade, Holzbauweise und wenn schon nicht eine energieautarke, dann zumindest eine sehr energieeffiziente Ausführung der Bezirksstelle dürfen durchaus angedacht werden.“ Diese Überlegungen finden sich auch in der Ausschreibung zum Architektenwettbewerb wieder. „Wir sind uns der Vorbildwirkung bewusst und möchten ein Gebäude, das am Stand der Technik ist und das dem Zeitgeist entspricht“, schließt Huber. Die Kammergremien haben ein Budget von 4 Millionen Euro bewilligt. (top)

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