42 Mio. Euro Hilfe für Non-Profit-Organisationen zugesagt

Der vor einem Monat ins Leben gerufene Unterstützungsfonds für Non-Profit-Organisationen hat aktuell mehr als 42 Mio. Euro an Coronahilfen zugesagt. Das teilte der zuständige Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) der APA am Freitag mit. Rund 4.000 Anträge seien positiv erledigt worden. Im Sport würden 1.400 Vereine mit mehr als 13 Mio. Euro unterstützt, die Kultur bekam bisher über vier Mio. Euro.

gestellt.

Gewährt wird - in zwei Tranchen - ein Fixkostenzuschuss etwa für Miet- oder Personalkosten sowie ein Struktursicherungsbeitrag, der mit 7 Prozent der Einnahmen des Jahres 2019 gedeckelt ist. Pro Organisation werden höchstens 2,4 Mio. Euro ausgezahlt. Geld gibt es vorerst für ein halbes Jahr, konkret vom Beginn der Coronakrise bis 30. September. Die Abwicklung übernehmen das Austria Wirtschaftsservice (aws) und die Sportförderungs-GesmbH.

Kogler nennt die Bilanz des NPO-Fonds nach einem Monat „eine echte Erfolgsstory“. So sei ein großer Teil der Förderungen für den Sport bereits ausgezahlt. Eine Bestätigung dafür holte sich der Vizekanzler unter anderem von Sport Austria-Präsident Hans Niessl: „Dass nun das Geld endlich fließt, ist für den Fortbestand der vielfältigen österreichischen Sportkultur überlebenswichtig“, zitierte er diesen.

Auch den Kunst- und Kultursektor habe man mit dem NPO-Fonds rasch und unbürokratisch abfedern können, befand Kogler und berief sich etwa auf die Direktorin des Kindermuseums ZOOM, Andrea Zsutty. Die „unkomplizierte Einreichplattform des AWS und die unglaublich rasche Erstüberweisung der Zahlung“ seien in Bezug auf Einnahmenentgänge, Einbußen und die weiter andauernden Auswirkungen der Corona-Pandemie „eine wertvolle Unterstützung“, wurde diese zitiert.

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