Leichtathletik-Meisterschaften in Innsbruck: Für Gold floss viel Schweiß

Innsbruck – Auch an Tag zwei der Tiroler Leichtathletik-Meisterschaften auf dem Innsbrucker USI-Gelände sagten die Sportler der Hitze den Kampf an. Und das mit Erfolg – die gut 150 Athleten (etwa 400 Starts) zeigten trotz der über 30 Grad starke Leistungen und ermittelten in neun Disziplinen die letzten Titelträger.

Zufrieden bilanzierte dabei Christina Scheffauer (IAC) nach zwei Titeln (Diskus, Kugel) bei zwei Antritten. „Es ist alles gutgegangen. Das ist umso erfreulicher, weil wir uns im Vorfeld nicht ganz sicher waren, ob auch alles klappt“, meinte die TLV-Athletensprecherin angesichts der langen Pause aufgrund des Coronavirus.

Bereits am kommenden Wochenende wird die 29-Jährige bei den österreichischen Meisterschaften antreten – und das im Hammer- und Diskuswerfen sowie im Kugelstoßen. „Aber viel erwarte ich mir nicht, es ist heuer ein Übergangsjahr. Zuletzt habe ich auch etwas an der Technik umgestellt. Eine Medaille wäre schon sehr gut“, ergänzte Scheffauer.

Auf den Sprintstrecken legten Noel Waroschitz (IAC) und Katharina Haberditz (SV Brixlegg) nach ihren Titeln über 100 Meter gestern auf der 200-m-Distanz mit Gold nach. Isabella Pomarelli (ITSG) holte sich die Titel zwei und drei. Emil Schwaninger (TS Innsbruck) gewann auch die 400 m Hürden. (rost)


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