Drei Tote bei Zugsunglück im Nordosten Schottlands

Bei einem Zugsunglück in Schottland sind vermutlich drei Menschen ums Leben gekommen, darunter auch der Lokführer. Der Zug entgleiste am Mittwochvormittag nach starken Regenfällen nahe der Stadt Stonehaven im Nordosten des Landesteils. Ursache des Unglücks soll ein Erdrutsch gewesen sein. Der Zug war nur mit einem Dutzend Personen besetzt gewesen.

Das Triebfahrzeug stürzte Medienberichten zufolge mit drei seiner vier Waggons eine Böschung hinunter. Von der Unglücksstelle stieg Rauch auf. Dutzende Krankenwagen und mindestens ein Rettungshubschrauber waren im Einsatz. Wenige Stunden zuvor hatte der Betreiber der Bahn, ScotRail, noch vor Überflutungen in der Region gewarnt.

Premierminister Boris Johnson und Schottlands Regierungschefin Nicola Sturgeon sprachen von einem sehr ernsten Vorfall. Verkehrsminister Grant Shapps teilte mit, er sei in Gedanken bei den Betroffenen und ihren Familien. Ein Politiker aus der Region sprach von einer „schrecklichen Situation“.

Starke Gewitter und sintflutartige Regenfälle hatten in der Nacht auf Mittwoch Überschwemmungen im Nordosten Schottlands ausgelöst. Wegen des Starkregens sowie Blitzeinschlägen hatte es laut der schottischen Eisenbahn auch Störungen im Schienenverkehr gegeben.


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