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Anrainer kämpfen gegen „sinnloses“ Straßenbauprojekt in Allerheiligen

Pläne für eine neue, allerdings schon lange vorgesehene Straße in Allerheiligen lassen Bewohner um Gärten und Lebensqualität zittern.

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Fritz Gurgiser • 14.08.2020 15:24
Die Anrainer sollten eines wissen: Das Interesse, sich mit dem Bestand auseinanderzusetzen und aus dem Bestand mit etwas Hirnschmalz eine Zufahrt zu gestalten, ist ein anderes, als das, was in Tirol üblich ist (immer noch): Verkehr ist Leben und wo ein "Verkehrsproblem" ist, bauen wir einmal eine breite Straße. Dass sie dass alle können, sehen wir ja. Heute aber, wo Grund und Boden nicht nur ein knappes Gut ist, sondern ein mehr als schützenswertes, heute sollten uralte Pläne auf zeitgemäßen Stand gebracht werden. So, wie es wir alle müssen - privat wie betrieblich. Ich kenne niemanden, der heute noch so tut oder arbeitet, wie vor dreißig oder vierzig Jahren. Deshalb kann ich Ihnen allen nur empfehlen: Kämpft um jeden Quadratmeter Grund, denn ist er einmal verbetoniert oder asphaltiert, ist er verloren. Für euch, eure Kinder und eure Enkel. Innsbruck hat dazu auch Verpflichtungen - als Landeshaupt- und Alpenkonventionsstadt. Und noch etwas: Wer heute breite Zufahrtstraßen baut, setzt innerstädtisch auf Pkw-Verkehr, den es in der heutigen Form in wenigen Jahren ohnedies so nicht mehr geben kann. Viele junge Innsbruckerinnen und Innsbrucker haben längst erkannt, dass ihre Lebens- und Gesundheitsqualität nicht unbedingt steigt, wenn sie ein Auto "besitzen", welches dann meist 23 Stunden am Tag als Stehzeug (anstatt Fahrzeug) irgendwo teuer herumsteht. Kämpfen Sie darum, dass die zuständigen Behörden in jedem Fall versuchen und angehalten werden, sich mit dem Bestand zufrieden zu geben - sie schaffen das locker, wenn sie dazu beauftragt werden und die Bau- und Asphaltwirtschaft kann es auch. Fritz Gurgiser
Berthold Schwan • 14.08.2020 07:45
Die Stadt IBK baut 1100 Wohnungen in der Reichenau, demnächst 1500 Wohnungen zw. Technik und Kranebitten und sonst auch noch weitere Bauten. In Igls fällt ein Erholungswald einem Wohnbauprojekt zum Opfer. Auf der Liste der Suchenden nach einer günstigen Mietstadtwohnung stehen derzeit ca. 2000 Personen. Das ist mit den geplanten Stadtwohnungen bereits abgedeckt.
Berthold Schwan • 14.08.2020 07:14
Ist es wirklich der Wunsch der Mehrheit der Innsbrucker Bevölkerung, dass, wenn kein Bedarf da ist, weiterhin soviel zubetoniert wird als möglich? Die Hauptwohnsitze in Innsbruck gehen seit 3 Jahren zurück und es wird trotzdem gebaut, gebaut, gebaut,.... Für wen wird denn hier eigentlich gebaut? Für den Zuzug?
Berthold Schwan • 14.08.2020 07:11
Es geht wieder nur ums Zubetonieren: " ....soll u. a. zwei südöstlich angrenzende Baugründe erschließen"!

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