In der Lehranstalt Rotholz wird für „Märzengrund“ gedreht

Die Dreharbeiten für den Film „Märzengrund“ laufen auf Hochtouren. Johannes Krisch spielt den Einsiedler Elias.
© Metafilm/Philipp Sklorz

Rotholz – Während der Sommerferien wird es still in den Gemäuern der Landwirtschaftliche Landeslehranstalt Rotholz. Doch nicht so in dieser Woche.

„Und Action!“, heißt es nämlich derzeit noch am Schulgelände. Fünf Tage lang wird gedreht. Und in der Hauptrolle stehen Jakob Mader und Johannes Krisch, die beide Elias spielen. Ein Mann, der bereits für ein bekanntes Bühnenstück sorgte: Märzengrund. Aus der Feder von Felix Mitterer geht es um einen Zillertaler, der sich radikal gegen eine Gesellschaft auflehnt, in der das Geld regiert, und wo nur der etwas zu zählen scheint, der reich an Besitztümern ist.

Inspiriert von einer wahren Begebenheiten begibt sich das Filmteam auf die Spur nach einer packenden Geschichte und der großen Frage: Wer sind wir und was brauchen wir wirklich?

Während zu Beginn der Woche noch am Hafelekar in Innsbruck gefilmt wurde, ist das rund 30 Personen starke Team nun in Rotholz im Einsatz. Auch im Zillertal wurden zahlreiche Sequenzen aufgenommen. Teils ging es an schwer erreichbare Stellen, um genau dort zu drehen, wo sich das Leben von Elias abgespielt hat. Dazu mussten die Darsteller und das Filmteam auch schon mal ihr Bergsteigerkönnen unter Beweis stellen.

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Als nächstes Motiv für die Dreharbeiten wurde der Hintersteiner See ausgewählt. Produziert wird der Film von Metafilm und WHee-Film in Koproduktion mit it-media. Regie führt Adrian Goiginger.

Das Team ist noch bis in den September hinein im Einsatz. Im Winter folgt dann der zweite Drehblock. Bis der Film in die Kinos kommt, dauert es natürlich noch etwas. Aber im Herbst 2021 soll es voraussichtlich so weit sein. (emf)


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