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Neue Göttin grüßt vom Museumsdach: Ausstellung von Ursula Beiler

Direktor Peter Assmann (hier neben einem Objekt von Thomas Feuerstein) musste über etliche Wochen auf Museumsbesucher verzichten.D
© Rudy De Moor

Landesmuseen-Chef Peter Assmann widmet Ursula Beilers viel diskutiertem und oft attackiertem Schild eine Ausstellung im Tirol Panorama – mitsamt einer neuen „GRÜSS GÖTTIN“-Edition in luftiger Höh’.

Museen haben im Sommer nie einen leichten Stand, heuer kommt noch Corona dazu. Ist die Besucherbilanz aktuell zum Weinen?

Peter Assmann: So schlimm ist es nicht. Allerdings verzeichneten wir zwischen Mitte März und Ende Juni in den fünf Häusern der Tiroler Landesmuseen fast keine Besucher. Zwei Monate waren die Museen geschlossen, ab Mitte Mai wieder offen. Doch es dauerte bis Ende Juni, als es mit Beginn der Goethe-Ausstellung im Ferdinandeum wieder aufwärts ging.

Wie sieht die Entwicklung konkret in Zahlen aus?

Assmann: In den letzten Wochen erreichten wir im Ferdinandeum etwa 80 Prozent der Besuche des Vorjahres, in der Hofkirche, unserem traditionell stärksten Besuchermagneten, waren es 50 Prozent. Es fallen auch Veranstaltungen weg, das drückt die Besucherzahlen weiter. So habe ich auch das Familienfest am Bergisel im September abgesagt. Dafür zeigen wir ab Anfang November im Tirol Panorama eine Ausstellung rund um die „GRÜSS GÖTTIN“-Installation von Künstlerin Ursula Beiler.

Das viel diskutierte und oft verunzierte Kunstwerk wird von der Autobahnauffahrt Innsbruck Mitte auf den Bergisel verfrachtet?

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