Badegäste am Innsbrucker Baggersee klagen über „Partylärm“

Die Lautstärke einer Open-Air-Veranstaltungsreihe der Music Hall sorgt für Beschwerden. Laut Veranstalter werden aber alle Auflagen eingehalten.

Am Baggersee in der Rossau fühlen sich manche Badegäste derzeit in ihrem Badevergnügen – akustisch – empfindlich gestört.
© Julia Hammerle

Innsbruck – „Es ist unerträglich“, befindet eine Innsbruckerin, Saisonkartenbesitzerin und Stammgast am Baggersee. Sie zieht dort besonders gern am späten Nachmittag oder abends ihre Runden. Doch nun sei das Badevergnügen massiv getrübt. Mehrfach sei letzte Woche „Discomusik in ohrenbetäubender Lautstärk­e“ von der nahegelegenen Music Hall über den ganzen See gedröhnt. „Es gab keinen Winkel, wo es leiser war“, sagt die Innsbruckerin. „Auch ein deutsches Ehepaar, das den Innsbruck-Aufenthalt hier ausklingen lassen wollte, ist enttäuscht wieder gegangen“. Ihr Fazit: „Ab 18 Uhr ist es an diesen Tagen völlig unmöglich, sich am Baggersee aufzuhalten. Ich verstehe nicht, dass so etwas überhaupt genehmigt wird“.

Wie Natalie Schretter von der Music Hall erklärt, handelt es sich um die Open-Air-Reihe „Summer Series“ (u. a. mit lokalen DJs, Biker-Rocknacht, Partys und Frühschoppen), die als Dauerveranstaltung bis Ende August angemeldet sei. „Ein Behördenrundgang fand statt, die Genehmigung des Stadtmagistrats liegt vor.“

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