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SP-Frauen warnen in Landeck vor Altersarmut

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Landecks SPÖ-Frauenchefin Brigitte Trötzmüller (Mitte), begleitet von LA Elisabeth Fleischanderl (l.) und NR Selma Yldirim, warnte vor der Alters­armut. Frauen im Bezirk seien in besonderer Weise betroffen.
© Wenzel

Landeck – In der Einkommensstatistik 2018 (jüngere Daten liegen nicht vor) sind die unselbstständig erwerbstätigen Frauen im Bezirk Landeck im Tiroler Schlussdrittel zu finden. Beim Anteil an ganzjährigen Vollzeitjobs (22,7 Prozent) sieht es noch schlimmer aus. Wegen der hohen Teilzeit-Jobrate liegen die Frauen abgeschlagen an letzter Stelle. Darüber haben die SPÖ-Frauen mit Bezirksobfrau Brigitte Trötzmüller sowie LA Elisabeth Fleischanderl und NR Selma Yldirim kürzlich in Landeck informiert. Trötzmüller zeigte die Folgen niedriger Beitragszahlungen auf das Pensionskonto auf: „Gerade in unserem Bezirk sind die Frauen ab dem 60. Lebensjahr massiv betroffen. Weil sie im Erwerbsleben viel zu Hause waren.“

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Nicht nur Teilzeitarbeit hab­e negative Auswirkungen auf die Pensionshöhe. „Auch wer Pflegearbeit leistet, und das sind in der Regel die Frauen, muss finanzielle Nach­teile in Kauf nehmen“, hob die Bezirksfrauenchefin hervor. Die Situation der Alleinerzieherinnen sei „ein Kapitel für sich“. Gemeinsam fordern die SPÖ-Frauen: „Gleichstellung muss auch im Alter realisiert werden.“ (hwe)


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