Spenden für das Salvenkirchlein im Brixental

Die Renovierung der höchstgelegenen Wallfahrtskirche kostet 65.000 Euro.

Beim bekannten Salvenkirchlein stehen wieder Sanierungsarbeiten an, dafür braucht es Spenden aus der Bevölkerung.
© Angerer Harald

Westendorf – Sie gehört zum Bild der Hohen Salve und ist von weit her zu sehen. Sie ist die höchstgelegene Wallfahrtskirche Österreichs und dem heiligen Johannes dem Täufer geweiht. Aber nicht nur ihre Lage ist außergewöhnlich, denn sie steht auf Westendorfer Gemeindegrund, gehört zum Pfarrgebiet Brixen im Thale und wird schon seit vielen Jahrzehnten von Hopfgarten aus betreut und gepflegt und ist somit ein wichtiger Teil des Brixentals.

Wegen seiner Lage ist das „Salvenkirchlein“, wie die Kirche genannt wird, der Witterung stark ausgesetzt und bedarf besonderer Pflege. Erst im Jahr 2016 wurden die Schindeleindeckung an der Westfront komplett erneuert, die Sakristei und der Turm saniert. Doch derzeit fallen noch weitere Renovierungsarbeiten im Geländebereich rund um die Kirche an, wobei auch der Eingang verändert und barrierefrei gestaltet werden muss.

Vor allem der Hopfgartner Tischlermeister Decker Josef und Hubert Hirzinger aus Brixen bemühen sich gemeinsam mit Diözesan-­Architekt Peter Schuh um die fachgerechten Arbeiten der Neugestaltung. „Der finanzielle Aufwand für die notwendigen Arbeiten wird etwa 65.000 Euro betragen“, heißt es von Seiten des Organisationsteams „Salvenkirchlein“. Die Summe soll vor allem durch Spenden der Bevölkerung hereinkommen.

Die Hohe Salve an sich wird vom TVB Kitzbüheler Alpen – Hohe Salve stark genutzt und so ist die Kirche auch auf den Bildern des Verbandes oft zu sehen. So wurde in den vergangenen Wochen auch der Bereich um die Kirche saniert, hier hat sich unter anderem der TVB eingebracht. Ob man sich auch finanziell in die Renovierung einbringen wird, ist noch offen. „Hier laufen noch die Gespräche“, sagt TVB-GF Stefan Astner. Das ganze Jahr über bringt sich die Bergbahn Hopfgarten ein. „Wir ermöglichen zum Beispiel die Gratis-Transporte, wir stellen etwa auch den Strom zur Verfügung“, schildert Bergbahn-Hopfgarten-Prokurist Friedl Eberl. Auch in Sachen Material hilft die Bergbahn Hopf­garten aus, wie auch beim Vorplatz. Auch Eberl will sich in Sachen finanzielle Unterstützung noch nicht festlegen.

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Das Organisationsteam „Salvenkirchlein“ hofft deshalb auch sehr auf viele Spenden aus der Bevölkerung, dazu wurde auch extra ein Spendenkonto eingerichte­t:

Konto „Salvenkirche Ren. 2020“ bei der Raiffeisenbank Hopfgarten im Brixental – IBAN: AT89 3624 5000 0007 3577 (aha, TT)


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