Neue Einsatzzentrale für Feuerwehr und Bergrettung in Stanzach

Rege Bautätigkeit herrscht seit Anfang Juni beim Gemeindehaus in Stanzach. Bodenplatte, Wände und Decke des Zubaus wurden bereits betoniert, die Treppe eingehoben.

Ende November soll die Einsatzzentrale der Rettungskräfte fertig sein. Ein Anbau beim Gemeindehaus schafft Platz.
© A4LArchitects

Stanzach –Rege Bautätigkeit herrscht seit Anfang Juni beim Gemeindehaus in Stanzach. Bodenplatte, Wände und Decke des Zubaus wurden bereits betoniert, die Treppe eingehoben. Ende November sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Dann können die örtliche Feuerwehr und die Bergrettungs-Ortsstelle ihr neues Einsatzzentrum beziehen.

Der Grund für die Baumaßnahmen ist im Platzmangel auszumachen. Jedoch weniger, was die 38-köpfige Mannschaft rund um Feuerwehrkommandant Simon Ginther betrifft, sondern vielmehr bezogen auf den Fuhrpark. Und selbst das ist noch Zukunftsmusik. „Unser Tanklöschfahrzeug ist Baujahr 1988 und wird in den nächsten Jahren durch ein neues ersetzt werden. Dieses passt dann aber von den Ausmaßen nicht mehr in die bestehende Halle“, erklärt Feuerwehrkommandant Simon Ginther die Gründe für den Neubau.

"Blaulichtzentrum im kleinen Stil"

Auch die Bergretter um Ortsstellenleiter Wolfgang Bauer haben zwar ein Fahrzeug, aber keinen wirklichen Stützpunkt. Bürgermeister Hanspeter Außerhofer: „Deshalb haben wir uns entschlossen, so eine Art Blaulichtzentrum im kleinen Stil zu realisieren.“

Die Bergrettung wird in die bestehende Feuerwehrhalle einziehen, die Feuerwehr in den neuen Anbau übersiedeln. Außerhofer: „Damit haben beide Rettungsorganisationen dann eine den modernsten Standards entsprechende Bleibe – mit gemeinsamer Florianstation bei größeren Einsätzen.“

Finanziert wird der Neu- bzw. Umbau von Gemeinde und Land. Zwei Millionen Euro sind als Gesamtkosten veranschlagt. (fasi)


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