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Skoliose-Therapie: Berg- und Talfahrten auf dem Rücken der Patienten

Meist in der Pubertät beginnt sich bei vielen, vor allem bei Mädchen, die Wirbelsäule zu verkrümmen. Eine Therapeutin erklärt, warum eine frühe Skoliose-Therapie wichtig ist und weshalb man vor dem Korsett keine Angst mehr haben muss.

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Bei Skoliose ist die Wirbelsäule asymmetrisch.
© Hattmannsdorfer

Von Theresa Mair

In der Physiotherapie-Praxis von Astrid Marie Hattmannsdorfer in Innsbruck steht Kathi und hebt ihr T-Shirt leicht hoch. Die 14-Jährige führt vor, wie ihre Haltung noch vor ungefähr einem Jahr war – nämlich schief. Es sieht so aus, als ob ihr Oberkörper seitlich ein bisschen versetzt auf ihrem Becken aufsitzen würde. Ihre Mutter sei vor etwa drei Jahren darauf aufmerksam geworden.

„Ich habe gar keine Beschwerden gehabt, aber es war schon eine Belastung für mich, weil jeder es sehen konnte“, erzählt die junge Innsbruckerin. Im Winter 2018 stellte ihr Arzt dann die Diagnose: Skoliose. Ihre Wirbelsäule ist in einem Winkel von 23 Grad seitlich verdreht.


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