Verein Sicheres Tirol warnt: „Kleinkinder ertrinken oft lautlos“

Innsbruck, Schwaz – Bewusstlos wurde am Mittwoch eine Sechsjährige aus einem Becken des Schwazer Freibades gezogen. Der Bademeister konnte, wie berichtet, Erste Hilfe leisten, das Mädchen kam daraufhin wieder zu sich. Diesen Fall zum Anlass nehmend, warnte der Verein Sicheres Tirol gestern in einer Aussendung vor den Risiken, die Schwimmen für Kinder mit sich bringt. „Während Erwachsene bei Gefahr im Wasser schreien können, ertrinken Kleinkinder meistens lautlos“, sagt Karl Mark, Präsident des Vereins Sicheres Tirol. „Wenn sie mit dem Kopf unter Wasser gelangen, tritt bei Kindern oft eine Art Schockstarre ein.“ Er appelliert, Kinder nie unbeobachtet ins Wasser zu lassen. (TT)


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