„Wiener Tafel“ erweitert Kapazitäten für Lebensmittelspenden

Die „Wiener Tafel“ sammelt und verteilt nicht zum Verkauf geeignete Lebensmittel an Bedürftige. 19.000 Menschen jährlich können derzeit auf diese Weise versorgt werden. Nun werden die Kapazitäten mit dem 800 Quadratmeter „Großen TafelHaus“, das neben Kühl- und Lagerflächen auch Büros umfasst und das am Freitag offiziell eröffnet wurde, deutlich erhöht.

Angesiedelt ist das neue „TafelHaus“ am Großmarkt Wien in Liesing - und das nicht von ungefähr. Von dort bezieht der Verein nämlich einen erklecklichen Anteil seiner Waren. Rund eine Tonne Lebensmittel täglich stammt von den ansässigen Händlern, wurde bei der Eröffnung betont, an der u.a. auch Umweltministerin Leonore Gewessler (Grüne) und Wiens Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) teilnahmen.

Der „Wiener Tafel“-Standort am Großmarkt soll auch in den kommenden Jahren weiter ausgebaut werden, um mittelfristig die Kapazitäten im Vergleich zu heute zu verdoppeln - nicht zuletzt auch deshalb, da der Bedarf im Zuge der Coronakrise merkbar gestiegen sei, hieß es. Im vergangenen Jahr rettete die Initiative laut eigenen Angaben 676 Tonnen Lebensmittel vor dem Mistkübel. Sie kamen Armutsbetroffenen in rund 100 Sozialeinrichtungen zugute.

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