Weltweit über 800.000 Menschen an Covid-19 gestorben

Die Zahl der weltweit im Zusammenhang mit dem Coronavirus stehenden Todesfälle ist am Samstag über die Schwelle von 800.000 gestiegen. Das ergab eine auf Behördenangaben beruhende Zählung. Demnach wurden weltweit rund 23 Millionen Infektionen mit dem Virus offiziell; 800.004 Menschen starben an den Folgen von Covid-19.

Die am meisten betroffene Region ist Lateinamerika und die Karibik mit mehr als 254.000 Todesfällen. Mehr als die Hälfte aller Todesfälle wurde in nur vier Ländern registriert: In den USA starben bereits mehr als 175.000 Menschen, in Brasilien 113.300, in Mexiko 59.600 und in Indien 55.800. Die AFP-Zählung beruht auf offiziellen Angaben. Die offiziellen Daten bilden vermutlich allerdings nur einen Bruchteil der tatsächlichen Infektionszahlen ab, da in vielen Ländern wenig getestet wird.

Der Chef der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sieht indes kein Ende der Pandemie in naher Zukunft in Sicht, gibt sich aber optimistisch, diese in weniger als zwei Jahren überwinden zu können. Auch wenn es gegenüber der Spanischen Grippe von 1918 heute den „Nachteil der Globalisierung, der Nähe, der Verbindungen“ gebe, habe die Welt andererseits heute den Vorteil einer besseren Technologie, sagte Tedros Adhanom Ghebreyesus am Freitag in Genf.

Daher hoffe die WHO, „diese Pandemie in weniger als zwei Jahren zu beenden“. Durch die „maximale Nutzung der zur Verfügung stehenden Mittel“ und in der Hoffnung auf einen Impfstoff denke er, dass die Pandemie schneller besiegt werden könne als die 1918 ausgebrochene Spanische Grippe. Bei ihr waren weltweit innerhalb von gut zwei Jahren groben Schätzungen zufolge bis zu 50 Millionen Menschen gestorben.

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