Arztsuche: ÖGK-Chef kündigt bei Besuch in Landeck neue Wege an

Generaldirektor und Landesleiter erklärten bei Besuch in Landeck: „Allein eine Ausschreibung der offenen Arztstellen ist zu wenig.“

Auf Besuch in der ÖGK-Servicestelle Landeck: Generaldirektor Bernhard Wurzer (r.) und Landesstellenleiter Arno Melitopulos-Daum.
© Wenzel

Landeck – „Ein Patentrezept zur Besetzung vakanter Stellen gibt es nicht“, sagte ÖGK-Generaldirektor Bernhard Wurzer am Montag bei seinem Besuch in Landeck. Wie die TT berichtete, sind allein für die Bezirksstadt je zwei Stellen für Allgemeinmediziner und Fachärzte ausgeschrieben. An den Verdienstmöglichkeiten sei es nicht gescheitert, sagten Wurzer und Tirols Landesstellenleiter Arno Melitopulos-Daum. Abgesehen von den Leistungen an heimischen Patienten, welche die Kasse abrechnet, würden Tiroler Hausärzte bis zu 50 Prozent des Gesamteinkommens mit Privathonoraren speziell in Tourismusorten verdienen. Ein niedergelassener selbstständiger Arzt verdiene mehr als dessen Kollege mit Anstellung im Spital.

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