Untersuchungen eingeleitet: Porsche-Motoren am Prüfstand

Das deutsche Kraftfahrt-Bundesamt hat wegen möglicher Manipulationen bei Benzinmotoren von Porsche Untersuchungen eingeleitet.

„Wir wollen nichts verschleiern“, heißt es von Porsche angesichts möglicher Manipulationen an Benzinmotoren.
© AFP

Hamburg – Das deutsche Kraftfahrt-Bundesamt hat wegen möglicher Manipulationen bei Benzinmotoren von Porsche Untersuchungen eingeleitet. „Es geht um mögliche Abweichungen zum genehmigten Typ“, sagte ein Sprecher der Zulassungsbehörde. Betroffen seien Ottomotoren, die vor 2017 für den europäischen Markt produziert worden seien.

Porsche selbst hatte bei internen Prüfungen mögliche Unregelmäßigkeiten festgestellt und diese dem KBA gemeldet. In der Serienfertigung seien an Hard- und Software illegale Veränderungen vorgenommen worden – und zwar erst nach der so genannten Zulassungs-Typisierung des KBA. Dabei gehe es nicht nur um Abgasanlagen, sondern auch um Motorkomponenten. Porsche habe den Verdacht auch der zuständigen Staatsanwaltschaft in Stuttgart und den Behörden in den USA mitgeteilt.

Die internen Untersuchungen sind eine Konsequenz aus dem VW-Dieselskandal und werden seit 2016 vorgenommen. Volkswagen hatte zugegeben, Abgaswerte von Dieselautos mit einer illegalen Abschalteinrichtung manipuliert zu haben. Davon waren auch Audi und Porsche betroffen. (APA, Reuters)

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