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Sexting am Kinder-Handy: Wann man sich Sorgen machen sollte

In WhatsApp-Gruppen werden Jugendliche und schon Kinder im Volksschulalter gewollt oder ungewollt mit Nacktbildern und Videos konfrontiert. Das kann ganz normal oder gefährlich sein.

(Symbolfoto)
© AHMET YARALI

Von Matthias Christler

Innsbruck – Die Sexualität wird digitaler. Waren es früher „Schmuddelhefte“, in denen sich Kinder erstmals Nacktbilder angeschaut haben, oder Dr. Sommer, bei dem man sich über Sex informiert hat, wird das inzwischen am Smartphone erledigt – entweder in privaten Nachrichten bei sozialen Medien oder in Gruppen bei WhatsApp. Vorige Woche präsentierte die Beratungsstelle Saferinternet.at eine Studie, bei der 600 Beratungsprotokolle analysiert wurden. Jeder dritte minderjährige Anrufer bei „Rat auf Draht“ hatte in digitalen Medien Kontakt mit Inhalten wie Penisfotos, Sexvideos oder wurde mit eigenen Nacktfotos erpresst. „In der digitalen Lebenswelt ist das bei Kindern und Jugendlichen inzwischen Alltag“, fasst Matthias Jax von Saferinternet.at die Studie zusammen.

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