Einigung ist da: Neuer Radweg in St. Ulrich wird nun fertiggestellt

Probleme mit den letzten Metern verzögern die Fertigstellung des neuen Radweges um den Pillersee. Nun soll es eine Einigung geben.

Am Ostufer des Pillersees wurde ein asphaltierter Radweg gebaut, aber noch nicht fertiggestellt.
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Von Harald Angerer

St. Ulrich a. P. – Es fehlte ein Stück zum Glück und so gibt es eine Lücke im neuen Radweg um den Pillersee. Bereits seit 2018 ist die Gemeinde St. Ulrich mit diesem Radweg beschäftigt. Der Pillersee ist ein besonders beliebtes Ausflugsziel. Dementsprechend stark frequentiert wird der Weg um den See von Wanderern, Spaziergängern, Familien und auch Radfahrern. Dadurch sei es immer wieder zu gefährlichen Situationen gekommen und die Gemeinde wollte mit einem neuen, asphaltierten Radweg die Situation entschärfen.

So weit, so gut, doch das Vorhaben zieht sich schon einige Jahre und ist nun um ein Kapitel reicher geworden. Denn der Weg ist fertig, fast fertig, um genauer zu sein. Es fehlen noch die letzten Meter für einen Zusammenschluss. Also stehen die Radfahrer derzeit in einer Sackgasse, wenn sie den Weg nützen. In St. Ulrich wird gemunkelt, dass die Gemeinde einen Grundbesitzer übersehen haben soll und deshalb nicht weiter gebaut werden konnte. „Es ist schwierig“, räumt Bürgermeisterin Brigitte Lackner ein. „Das Problem ist gelöst und der Weg wird nun fertiggestellt“, gibt sich die Bürgermeisterin optimistisch. Wichtig sei nur, dass der Weg nun fertiggestellt werden könne. Die Bauarbeiten sollten in den nächsten Tagen beginnen. Auch hier habe es wieder eine Verzögerung gegeben.

Diese Verzögerungen ziehen sich durch das Projekt wie ein roter Faden. Denn kaum wurden die Pläne der Gemeinde für den Radweg im Jahr 2018 bekannt, meldete sich auch schon der Landesumweltanwalt zu Wort. Der hatte wenig Freude mit den Plänen. „Nicht mehr nachvollziehbar ist für den Landesumweltanwalt jedoch der Bau eines zum bestehenden Uferweg am östlichen Ufer des Pillersees parallel geführten asphaltierten und beleuchteten Radweges. Diese aus unserer Sicht überproportionale technische Inanspruchnahme und Überformung des landschaftlich attraktiven Uferbereiches wird weder zu einer touristischen Aufwertung führen, noch ist diese Maßnahme sicherheitstechnisch alternativlos begründbar“, hieß es damals.

Man traf sich vor dem Landesgericht wieder und nur durch eine Umplanung gab es grünes Licht für das Vorhaben. Damit konnte der Bau des Weges beginnen.


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