WHO sieht verlangsamte Coronavirus-Ausbreitung

Die jüngsten Daten der Weltgesundheitsorganisation WHO zeigen eine Verlangsamung der Ausbreitung des Coronavirus, vor allem auf dem stark betroffenen amerikanischen Kontinent. In der vergangenen Woche wurden mehr als 1,7 Millionen Neuinfektionen und 39.000 weitere Todesfälle weltweit registriert, geht aus einem Bericht der Organisation vom Montag (Ortszeit) hervor.

Das sei ein Rückgang um fünf Prozent bei den Neuinfektionen sowie um zwölf Prozent bei den Toten. Die Gesamtzahl der Corona-Infektionen stieg auf über 23 Millionen, die Zahl der Todesfälle auf über 800.000. Abgesehen von Südostasien und der Region um das östliche Mittelmeer wurde nach WHO-Angaben in allen Weltregionen ein Rückgang bei der Zahl der neuen Fälle festgestellt.

Am schwersten betroffen sind weiterhin Länder auf dem amerikanischen Kontinent, die rund die Hälfte aller Neuinfektionen weltweit sowie 62 Prozent der globalen Todesfälle meldeten. Doch auch hier gehen die Zahlen zurück. Verglichen mit der Vorwoche gab es elf Prozent weniger Neuinfektionen und 17 Prozent weniger Covid-19-Tote. Vor allem die USA und Brasilien hatten geringere Zahlen in der Woche vom 17. bis 23. August gemeldet.

In Südostasien, der am zweitstärksten von SARS-CoV-2 betroffenen Region der Welt, stiegen die Zahlen hingegen. Im Vergleich zur Vorwoche legten Neuinfektionen und Todesfälle um jeweils vier Prozent zu.

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In Europa, wo die Fälle derzeit teilweise deutlich ansteigen, verringerte sich die Gesamtzahl der Neuinfektionen aber um ein Prozent im Vergleich zur Vorwoche. Die Todeszahlen sanken sogar um zwölf Prozent.


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