US-Senator: Biden wird „unser Blut und Reichtümer“ vergießen

Die Republikaner haben bei ihrem Parteitag Donald Trumps demokratischen Herausforderer Joe Biden als Kriegstreiber dargestellt. Biden habe „durchweg mehr Kriege gefordert“, sagte Senator Rand Paul bei seinem Auftritt. Biden habe für den Krieg im Irak gestimmt und „Kriege in Serbien, Syrien, Libyen“ unterstützt. „Ich befürchte, Biden wird sich wieder für Krieg entscheiden“, sagte Paul.

„Biden wird weiterhin unser Blut und unsere Reichtümer vergeuden. Präsident Trump wird unsere Helden nach Hause bringen“, so der Senator, der vor vier Jahren auch ein republikanischer Anwärter auf die US-Präsidentschaft. Biden hatte 2002 tatsächlich mit der Mehrheit des US-Senats den Weg für den Einsatz militärischer Kraft im Irak durch den damaligen republikanischen Präsidenten George W. Bush gestimmt, bezeichnete dies wenige Jahre später aber als Fehler.

Der Wirtschaftsberater von Trump, Larry Kudlow, warnte in seiner Rede vor einem Abschwung der Wirtschaft im Fall eines Wahlsiegs der Demokraten gewarnt. „Unsere wirtschaftliche Wahl ist klar“, sagte Kudlow. „Wollen Sie eine gesunde Wirtschaft, Wohlstand, Möglichkeiten und Optimismus? Oder wollen sie zu den dunklen Tagen von Stagnation, Rezession und Pessimismus zurückkehren?“

Kudlow sagte, bis zur Corona-Pandemie sei die wirtschaftliche Entwicklung in den USA unter Trump ein „fulminanter Erfolg“ gewesen. Die gesundheitlichen und wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie seien tragisch gewesen. Kudlow pries Trumps Führung bei den Bemühungen, „um das Covid-Virus erfolgreich zu bekämpfen“. Inzwischen erhole sich die Wirtschaft wieder. Die Pandemie hat in den USA mehr als 178.000 Menschen das Leben gekostet und dauert weiter an. Millionen Amerikaner verloren ihre Arbeit. Die Wirtschaft wurde in eine schwere Krise gestürzt, die noch nicht beendet ist.

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Am zweiten Tag des republikanischen Parteitags will First Lady Melania Trump für die Wiederwahl ihres Ehemanns werben. Die 50-Jährige will ihre Ansprache vom Rosengarten des Weißen Hauses aus halten. Auf der Rednerliste am Dienstagabend stehen zudem die Namen zweier erwachsener Kinder des US-Präsidenten.

Vor der First Lady will Außenminister Mike Pompeo eine Ansprache halten, woran Kritik laut geworden ist. Die Rede wurde am Montag bei einem Besuch Pompeos in Jerusalem aufgezeichnet. Die Demokraten kritisierten, dass Pompeo sich während einer Dienstreise an einer parteipolitischen Veranstaltung beteiligt. Der zweite Tag des viertägigen Parteitags steht unter dem Motto „Land of Opportunity“ (Land der Möglichkeiten).


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