Sondersitzung der OSZE zur Lage in Weißrussland

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Angesichts der brisanten Lage in der ehemaligen Sowjetrepublik Weißrussland kommt am Freitag der Ständige Rat der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) zu einer Sondersitzung in Wien zusammen. Das Gremium von Vertretern aus 57 Staaten trifft sich auf Initiative des aktuellen Vorsitz-Landes Albanien.

Der albanische Premierminister Edi Rama wird zu dem Konflikt in Weißrussland und der möglichen Rolle der OSZE Stellung nehmen. Die Organisation hatte jüngst angeboten, zwischen Demonstranten und Regierung zu vermitteln.

Weißrussland ist Mitglied der OSZE, der umstrittene Präsident Alexander Lukaschenko lehnt eine Vermittlerrolle bisher aber ab. In dem Land gibt es seit mehr als zwei Wochen Proteste und Streiks gegen Lukaschenko. Auslöser war die von Fälschungsvorwürfen überschattete Wahl, nach der sich der 65-Jährige mit 80,1 Prozent der Stimmen zum Sieger hatte erklären lassen.

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