Transfers bei der WSG Tirol: Vom Jungbrunnen direkt auf den Rasen

In der ersten ÖFB-Cup-Runde empfängt die WSG Tirol heute (19 Uhr) USV St. Anna/Aigen. Bei der Rückkehr ins Gernot-Langes-Stadion bleibt heute (natürlich) auch Corona ein Thema.

Neuzugang Nemanja Celic (l.) und Kevin Yeboah treffen heute auf einen Regionalligisten.
© Michael Kristen

Von Tobias Waidhofer

Wattens – Die WSG Tirol hat sich ein Bad im Jungbrunnen gegönnt, so viel ist nach den jüngsten Transfers (Nikolai Baden Frederiksen, Tobias Anselm, Zan Rogelj/alle 20 Jahre, David Schnegg/ 21 Jahr­e) klar. Ein Durchschnittsalter von 24,8 Jahren erreicht die WSG-Equipe, jünger aufgestellt sind laut transfermarkt.at in der Bundesliga gerade einmal fünf Teams (Sturm, St. Pölten, Admira, Rapid, Salzburg).

„Bei mir gibt’s noch keine Veränderung, ich fühle mich immer noch gleich alt“, lachte gestern der 47-jährige Trainer Thomas Silberberger. Und damit ihm das Lachen nicht im Hals stecken bleibt, erwartet der „Silbi“ beim Pflichtspielauftakt in der ersten ÖFB-Cup-Runde gegen Regionalliga-Mitte-Tabellenführer USV St. Anna/Aigen heute (19 Uhr, Gernot-Langes-Stadion) „ein Weiterkommen ohne Wenn und Aber – wir dürfen nichts anbrennen lassen“.

Da tue auch der Termin – während St. Anna bereits zwei Meisterschaftsspiele in den Beinen hat, steckt die WSG mitten in der Vorbereitung – nichts zur Sache: „Wir sind der Bundesligist, sie müssen zu uns und haben eine sechsstündige Busreise in den Knochen.“ Dass die Oberösterreicher in den ersten zwei Regionalliga-Matches (4:2 gegen Stadl-Paura, 5:3 in Gleisdorf) ein Offensiv-Feuerwerk mit insgesamt neun Toren gezündet hatten, will man im Lager des Tiroler Favoriten nicht überbewerten: „Sie werden eine andere Spielanlage haben und tiefer stehen. Darauf sind wir vorbereitet.“ Bekanntester Spieler bei den Oberösterreichern ist der Ex-Lafnitz-Torjäger Michael Tieber, der größte Promi sitzt allerdings mit Sturms ehemaligem Champions-League-Helden Tomislav Kocijan auf der Trainerbank.

Bei der Rückkehr ins Gernot-Langes-Stadion bleibt heute (natürlich) auch Corona ein Thema. Knapp 400 Fans dürfen ins Stadion, alle Tickets wurden nur im Vorverkauf vergeben, bis gestern Nachmittag waren allerdings nur noch Restkarten übrig.

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Dürfen sich die WSG-Fans also heute schon auf einige Neuzugänge in der Startelf freuen? „Die aktuell stärkste Elf wird spielen“, will Silberberger noch nicht zu viel verraten. Klar ist nur eines: Diese Elf wird im Vorgleich zum Vorjahr deutlich jünger daherkommen.


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