Schluss mit Romantik bei Neophyten: Land will Ausbreitung stoppen

Land Tirol und Universität präsentierten am Freitag ihre Strategie für ein gezieltes Vorgehen gegen die Ausbreitung von Neophyten.

Der Riesen-Bärenklau kann bei Hautkontakt schwere Verbrennungen verursachen. Er kommt in mehreren Teilen Tirols vor.
© Getty Images/iStockphoto

Innsbruck – Konrad Pagitz ist ein groß gewachsener Mann. Doch der Riesen-Bärenklau war größer. Der Leiter des Kompetenzzentrums Neophyten-Tirol hielt ihn gestern im Botanischen Garten in Innsbruck in den Händen, als Land und Universität ihre Neophytenstrategie für Tirol vorstellten. LHStv. Ingrid Felipe stand mit einem ebenso riesigen Blatt der Pflanze neben ihm. Beide trugen Handschuhe zum Schutz.

Der Riesen-Bärenklau ist giftig. Kommt er mit der Haut in Berührung und scheint zusätzlich die Sonne – auch bis zu zwei Tage danach – darauf, entstehen Verbrennungen, wie Pagitz erklärt. Der Kontakt könne bis zum allergischen Schock führen. Er sei auch für Asthmatiker problematisch. Kälber, die ihn fressen, können daran sterben.

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