Wasserstoffbahn im Zillertal hängt an Entscheidung der TVBs

Ohne Zustimmung der Tourismusverbände zur Erhöhung der Ortstaxe könnte der Traum eines Wasserstoffzuges der Zillertalbahn platzen.

Wolfgang Stöhr, Hansjörg Jäger, Dominik Mainusch, Franz Hörl und Helmut Schreiner ziehen eine positive Bilanz für die Zillertalbahn.
© fankhauser

Von Eva-Maria Fankhauser

Zell a. Z. — Eines wurde bei der Hauptversammlung der Zillertaler Verkehrsbetriebe in Zell am Ziller gestern ganz klar gesagt: Nur wenn die Tourismusverbände des Tales in diesem Herbst der Erhöhung der Ortstaxe ab der Wintersaison 2023

24 zustimmen, kann weiter am Zukunftsprojekt Wasserstoff gearbeitet werden. „Ansonsten ist das Projekt gestorben", sagt Aufsichtsratsvorsitzender Franz Hörl.

Während der TVB Tux-Finkenberg seine Zustimmung bereits erteilt hat, gibt es von den restlichen drei Verbänden noch kein Ja zur Erhöhung der Ortstaxe um 1,25 Euro. Die Vertreter der Zillertalbahn hoffen und pochen darauf, dass sich das bald ändert. Der Fügener BM Dominik Mainusch glaubt zwar nicht, dass der Wasserstoffzug die touristische Anreise „massiv auf die Schiene" bringen werde, aber der Ausflugsverkehr könne auf die Gleise verlegt werden. „Und damit wird eine Entlastung auf der Straße erreicht", meint Mainusch. Planungsverbandsobmann Hansjörg Jäger steht ebenfalls hinter dem Projekt Wasserstoff auf Schmalspur: „Es braucht nun Mut und Schneid, um nach 120 Jahren einen Mobilitätsschub im Tal zu geben."

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