Erlösung in zweiter Halbzeit: WSG Tirol stürmte in die zweite ÖFB-Cup-Runde

Die WSG Tirol tat sich hart, um am Ende nach einem 3:1 gegen Regionalligist St. Anna/Aigen in die zweite ÖFB-Cup-Runde einzuziehen.

Rückkehrer David Schnegg wusste beim Einzug in die zweite Cup-Runde vor allem mit großer Dynamik zu gefallen.
© gepa

Von Tobias Waidhofer

Wattens – Die Erlösung nach einer ernüchternden ersten Halbzeit kam in Form eines Neuzugangs: Und es sollte auch gleich das Kunststück des Tages sein, das Nemanja Celic da in der 58. Minute mit seinem Treffer zur 2:1-Führung für die WSG Tirol abgeliefert hatte: Weil Kelvin Yeboah beim Pass des 21-Jährigen im Abseits stand, den Ball nicht berührte und damit Verwirrung stiftete, nutzte Celic sein eigenes Zuspiel zum Treffer. Das war der Grundstein für den 3:1-Sieg gegen St. Anna/Aigen vor 450 Fans.

Denn als die Gäste aus der Regionalliga Mitte nach einer halben Stunde und einer wunderschönen Kombination durch einen Treffer von Alexander Thurner-Seebacher in Führung gingen, konnte man nicht behaupten, dass sich das nicht angekündigt hatte. Die WSG war zwar gut ins Spiel gestartet – einen Gugganig-Freistoß kratzte beispielsweise St. Anna/Aigen-Keeper Kicker nach elf Minuten aus dem Eck – doch die Gäste blieben bei schnellen Gegenangriffen immer gefährlich. So kratzte zum Beispiel Neuzugang Raffael Behounek einen Tieber-Versuch von der Linie (21.).

Ein Einstand nach Maß: Zur Freude seiner Teamkollegen legte sich Nemanja Celic (2. v. l.) in seinem ersten Pflichtspiel für die WSG Tirol gleich selbst einen Treffer auf.
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Die WSG hatte zwar deutlich mehr von Ball und Spiel, wusste aber in den entscheidenden Zonen zu wenig damit anzufangen. Der 0:1-Pausenrückstand war noch ohne die Neuzugänge Zan Rogelj und Nikolai Baden Frederiksen deshalb gar kein unverdienter.

Passend zum Spielstand wurde auch das Wetter im zweiten Durchgang immer ungemütlicher, die erste WSG-Chance in Halbzeit zwei ließ Flo Rieder liegen (49.). Doch ein Kopfball-Treffer von Torjäger Zlatko Dedic in der 51. Minute ließ die Stimmungsskala wieder nach oben ausschlagen. Nun hatte der Bundesligist in Babyblau den Regionalligisten in Weiß im Würgegriff. Es folgte das schon angesprochene 2:1 durch Neuzugang Celic. Das 3:1 in der 86. Minute war dann durch Tobias Anselm ein weiteres Debüt-Tor.

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